Privatisierungen: Europoly und Junckers neue Pläne

die-bank-02Wenns nicht so ernst gemeint wäre, dann würde ich glauben, es muss Satire sein. Die SZ über Junckers geplantes 300 Milliarden-Paket: “Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sieht das Konzept vor, private Investoren mit Verlustgarantien anzulocken. Danach bietet die öffentliche Hand an, anteilig die ersten auflaufenden Verluste aus Investitionen zu übernehmen. ‘Mit einer Verlustgarantie wird aus jedem Land in Europa ein Land mit bestem Kreditrating’, heißt es in der Kommission.” So kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit privaten Investoren von Staatenseite auf jeden Fall nicht beginnen.

Ich habe hier auch noch nicht auf mein letzten großen Recherche zu Privatisierungen in der EU verwiesen. In den EU-Krisenländern wird als Gegenleistung für die Notkredite der Troika massiv Staatsbesitz privatisiert. Und weil dies ebenfalls unter immensem Zeit und Zahlungsdruck geschieht, gibt es jede Menge dubiose Deals. Für den Tagesspiegel habe ich aus dem Thema das Multimedia-Dossier “Europoly” entwickelt, das hier zu finden ist. Sie ist auch auf Englisch erschienen.

 

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